Geomorphologie

Die Küstenlandschaft St. Peter-Ordings wird durch seinen Außensand geprägt. Er ist selbst ein Lebensraum mit bedeutenden Habitaten. In seinem Schutz bilden sich Sandsalzwiesen, er ist Element des Küstenschutzes und er ist die wesentliche Grundlage für den wachsenden Tourismus des Ortes.

Ziel „Klimaanpassung“

Die geomorphologische Entwicklung der Küste von St. Peter-Ording sollen im Hinblick auf einen steigenden Meeresspiegel fachlich verstanden und mögliche Anpassungsmaßnahmen, die im Einklang mit Naturschutz, Küstenschutz und Gemeindeentwicklung stehen, entwickelt und abgewogen werden.

Entwicklung der Sandbank und deren mögliche Anpassung an den Meeresspiegelanstieg

In diesem geomorphologischen Teilprojekt wird die bisherige Entwicklung der Dünen, des Strandes und des Vorstrands analysiert und deren zukünftige Entwicklung abgeschätzt. Das Projektmodul befasst sich mit Folgen des durch den Klimawandel verursachten, künftigen Meeresspiegelanstiegs und nimmt hierbei die Entwicklung der großen Sandbank vor St. Peter-Ording in den Blick.

© Dr. Martin Stock
© Dr. Martin Stock

Untersuchung von Historie und Zukunft

In der Untersuchung werden historische Aufnahmen und Daten mit heutigen Erhebungen verglichen und numerische Modelle verwendet, um das Zusammenspiel von Wind, Wellen, Strömungen und Transportprozessen zu simulieren. Zusätzliche Messungen mit Forschungsschiffen und auf dem Strand sorgen für ein umfassendes Verständnis der physikalischen Zusammenhänge. Ziel der wissenschaftlichen Forschungsarbeiten ist es, mögliche zukünftige Veränderungen durch den Meeresspiegelanstieg abzuschätzen und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen Vorschläge für naturbasierte Klimaanpassungsmaßnahmen zu diskutieren.

Durchführender Projektpartner

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Geowissenschaften, AG Küstengeologie und Sedimentologie.
Prof. Dr. Christian Winter, Dr. Gerald Herrling & Clayton Soares

Kontakt

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